Reiseland

Reiseland Sachsen-Anhalt
Der Podcast

Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute doch so nah liegt? Frei nach Goethe wollen wir mit unserem Podcast „Reiseland Sachsen-Anhalt“ Lust auf die vielfältigen Schönheiten unseres Landes machen. Echte Geschichten, spannend und authentisch: In unseren Podcast-Folgen erzählen engagierte Menschen mit viel Liebe und Leidenschaft über ihre Heimat, geben Tipps für die unterschiedlichen Regionen und verraten ihre Lieblingsorte in Sachsen-Anhalt. Hör rein und lass dich inspirieren!

Barbara Weinert-Nachbagauer erkundet das Reiseland Sachsen-Anhalt am liebsten mit ihrer Familie. Für den Podcast entlockt sie den Gästen ihre Geheimtipps der Region.

Folge 7 – Annemarie Kock und Barrierefreiheit beim Reisen

Anne ist seit Geburt an blind. In Stendal hat sie während des Studiums ihr neues Zuhause gefunden und dort leitet sie die Beratungsstelle „Blickpunkt Auge“ für blinde und sehbehinderte Menschen. Im Podcast erzählt sie, welche speziellen Angebote mit Barrierefreiheit es gibt und wie sie selbst durchs Land reist.

Annemarie Kock

Anne studierte Rehabilitationspsychologie an der Hochschule Magdeburg-Stendal und engagierte sich dort bereits für andere Menschen. In der Beratungsstelle des Blinden- und Sehbehindertenverband Sachsen-Anhalt e.V. hilft sie Betroffenen im Alltag, aber macht auch in der Öffentlichkeit auf das Thema aufmerksam. In der Region setzt sie sich für das Thema Teilhabe und Inklusion ein. Ihre eigenen Erfahrungen hat sie in ihrem Buch „Jetzt kommt Licht ins Dunkel“ aufgeschrieben. Außerdem hat Anne einen eigenen Podcast, in dem sie mit ihrem Kollegen ihren „Blick auf die Welt der Sehenden“ wiedergibt. Den Podcast gibt es hier und auf allen Podcastplattformen zu hören: www.bsvsa.org

Barrierefreiheit: Reisen für Alle in Sachsen-Anhalt

Winckelmann-Museum Stendal

Das interaktive Museum für Groß und Klein hat es sich zum Ziel gesetzt, ein Ort für alle Besucherinnen und Besucher zu sein. Das Thema Barrierefreiheit wurde mit vielen Maßnahmen umgesetzt, auch dank der Hilfe von Anne. Mobilitätseingeschränkte Menschen können sich im Museum ohne Probleme fortbewegen und für blinde und sehschwache Besucher wurde eine Zugänglichkeit mit einem taktilen Leit- und Raumplansystem geschaffen. Mehrere Erlebnisangebote, zum Beispiel Tastfiguren auf dem Skulpturenhof, die zudem per Knopfdruck sprechen, sowie ein Hörtheater erwarten die Gäste. In der Winckelmann-Ausstellung entstand für Blinde und Sehschwache eine eigene Vermittlungs- und Erlebnisstrecke. Zudem gibt es einen Audioguide für blinde Besucher.

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Museum bei Reisen für Alle

Bild: winckelmann-gesellschaft.com
Bild: Miriam Fuchs

Aura-Pension „Brockenblick“ Wernigerode

Reisen mit einer Sehbehinderung kann eine Herausforderung sein. Spezielle Unterkünfte erleichtern das Ankommen und die Übernachtung. In den Aura-Pensionen wird speziell auf die Bedürfnisse blinder und sehbehinderter Menschen eingegangen. Im schönen Harz gelegen begrüßt die Aura-Pension „Brockenblick“ ihre Gäste. Das Haus ist ausgestattet mit blinden- und sehbehindertengerechten Orientierungssystemen, Großtastentelefonen, Punktschriftmaschinen sowie einem Bildschirmlesegerät. Des Weiteren werden Seminare und Kurse für blinde und sehbehinderte Menschen angeboten.

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Datenbank für Angebote in Sachsen-Anhalt und deutschlandweit

Reisen für Alle – zertifizierte Orte

Auf der Webseite „Reisen für Alle“ finden Suchende geprüfte und zertifizierte Angebote für Urlaub und Ausflüge in Deutschland: Dank eines Filters werden konkrete Angebote in Sachsen-Anhalt für die verschiedenen Beeinträchtigungen angezeigt. Übrigens: Nach Bernburg ist Magdeburg (Foto Domplatz) als zweite Stadt in Sachsen-Anhalt als „barrierefrei geprüfter Tourismusort“ ausgezeichnet worden. Insgesamt 17 Orte wurden als barrierefrei zertifiziert, darunter das Roncalli-Haus, das Dommuseum Ottonianum, der Elbauenpark und viele mehr. Im ganzen Bundesland sind es mehr als 180 geprüfte Orte. Mehr dazu unter www.reisen-fuer-alle.de

Bild: Andreas Lander

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Folge 6 – Katja Köhler und die Faszination Martin Luther

Einige Zuhörer kennen sie vielleicht – verkleidet als Katharina von Bora, die Frau an Martin Luthers Seite. Katja Köhler ist Expertin, wenn es um die Zeit der Reformation geht und brennt für die historischen Luther-Orte in Sachsen-Anhalt. Was daran so besonders ist, erzählt die Stadtführerin im Podcast.

Katja Köhler

Die Stadtführerin und Katharina-von-Bora-Darstellerin Katja Köhler ist seit 2018 Chefin der Museumspädagogik und leitet die Abteilung Kulturelle Bildung der Luthergedenkstätten Wittenberg, Mansfeld und Eisleben. In dieser Funktion möchte sie das Thema Luther und Reformation besonders jungen Zielgruppen nahe bringen. Dafür gestaltet sie Mitmach-Ausstellungen und spezielle Lernangebote für Schülerinnen und Schüler. Außerdem hat sie einen Kinderreiseführer zu Luther veröffentlicht.

+++ VERLOSUNG! +++
Wir verlosen 3x einen Kinderreiseführer von Katja Köhler „Unterwegs mit Hänschen Luther“ (Foto). Falls ihr einen gewinnen möchtet, dann schreibt uns eine E-Mail mit dem Betreff „Luther Verlosung“, eurem Namen und eurer Adresse an tourismus@img-sachsen-anhalt.de
Unter den Einsendungen küren wir bis zum 17.12.2021 drei Gewinner. Teilnahme ist nur möglich mit Wohnsitz in Deutschland. Die Daten werden danach gelöscht. Ausgenommen sind Mitarbeiter der IMG und deren Angehörige.

Drei besondere Luther-Erlebnisse für Groß und Klein

Asisi Panorama LUTHER 1517

Im 360°-Panorama Luther 1517 des Künstlers Yadegar Asisi taucht ihr ein in das Wittenberg der Reformationszeit. Eingebettet in einen Tag-Nacht-Rhythmus und mit einer gewaltigen Soundinszenierung unterlegt, wird das Geschehen auf einer Fläche von 15 x 75 Metern nacherlebbar gemacht. Mehr Informationen zum Angebot gibt es hier.

Bild: WelterbeRegion Anhalt-Dessau-Wittenberg, Uwe Weigel

Bild: Michael Bader

Das Melanchthonhaus

Das im Stil der Renaissance erbaute Melanchthonhaus ist ein architektonisches Kleinod und gilt als eines der schönsten Bürgerhäuser der Lutherstadt Wittenberg. Das Wohnhaus wurde 1536 von Kurfürst Johann Friedrich für den Humanisten und Reformator Philipp Melanchthon und seine Familie errichtet. Erlebt hier, wie Luthers Weggefährte mit seiner Familie gelebt hat und taucht ein in seine Arbeitswelt. Zu den Highlights gehören die Schatzkammer mit ihren besonderen Exponaten sowie Melanchthons Garten, der nach historischem Vorbild angelegt wurde. Mehr Informationen gibt es hier.

Raus mit der Sprache!

Die Mitmachausstellung „Raus mit der Sprache!“ in Luthers Sterbehaus in Eisleben: Groß und Klein – vor allem aber Kinder, Jugendliche und Familien – sind eingeladen, „Sprache“ in all ihren Facetten zu erkunden. Hier machen sie eigene Spracherfahrungen und werden zu einem bewussten Sprechen ermutigt. Die Sprache Martin Luthers hat die Welt bewegt: Seine und unsere heutige Sprache werden in der Mitmachausstellung direkt erfahrbar – experimentell, interaktiv und spielerisch. Mehr Informationen dazu gibt es hier.
Der Flyer zur Ausstellung als Download.

Bild: Stiftung Luthergedenkstätten in Sachsen-Anhalt 

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Folge 5 – Sibylle Sperling und die entschleunigte Altmark

„In the middle of Nüscht“: Mit diesem doch etwas selbstironischen Slogan möchte die Autorin Sibylle Sperling auf den Norden Sachsen-Anhalts aufmerksam machen – die Altmark. Warum sie als Berlinerin das Landleben zu schätzen gelernt hat und welche besonderen Ausflugstipps es in der Altmark gibt, erzählt sie im Podcast.

Sibylle Sperling

Die „waschechte Berlinerin“ zog vor 12 Jahren in die Altmark der Liebe wegen. Ein Kulturschock für die Autorin, wie sie sagt. Doch Sibylle lernte die Region zu lieben: die Menschen, die Natur, die kleinen Orte, die besonderen Highlights. Aus der Heimatliebe heraus entstanden bisher zwei Bücher mit dem Namen „In the middle of Nüscht“ – erst für die östliche, dann die westliche Altmark – zusammen mit vielen Autorinnen und Autoren. Heute lebt sie mit Mann und Kindern glücklich in Stendal. Im Frühjahr 2022 erscheint das dritte Buch über Wanderwege in der Altmark.

+++ VERLOSUNG! +++
Wir verlosen drei Bücher von Sibylle Sperling („In the middle of Nüscht. Die östliche Altmark entdecken, Entschleunigungsbuch“). Falls ihr eins gewinnen wollt, schreibt uns eine E-Mail an tourismus@img-sachsen-anhalt.de und dem Betreff „Podcast-Verlosung“ sowie eurem Vor- und Zunamen und einer Adresse. Wir benachrichtigen die Gewinner bis zum 10. Dezember 2021.

(Die Daten werden nach der Verlosung gelöscht. Teilnahme nur möglich mit Wohnsitz in Deutschland.)

Drei besondere Ausflugstipps für die Altmark

Ökodorf Sieben Linden

„1997 ziehen junge Visionäre auf den Acker – ihr Traum: raus aus der Finanzwelt, rein ins Ökodorf“: So beginnt die Einleitung auf Seite 296 im Buch über die westliche Altmark. Das Ökovorzeigedorf Sieben Linden liegt im Altmarkkreis Salzwedel und gehört zum Dorf Poppau, Gemeinde Beetzendorf. Jeden ersten Sonntag im Monat öffnet das Dorf mit seinen 140 Bewohnerinnen und Bewohnern seine Türen für Gäste. Neben Kuchen und Kaffee werden Führungen angeboten. Außerdem gibt es Workshops zu nachhaltigem Leben sowie Yoga- und Tanz-Kurse. Im September finden hier auch Aktionen und Darbietungen im Rahmen des jährlichen Kunstfestivals Wagen & Winnen statt.

Mehr Informationen zum Netzwerk Kreativorte im Grünen: kreativorte-im-gruenen.de

Bild: Freundeskreis Ökodorf e.V.
Bild: Tisch 12

Tisch 12: Essen im Wohnzimmer

Gäste aus ganz Deutschland kommen mittlerweile nach Fleetmark bei Arendsee, um seine altmärkischen Kreationen zu probieren: Sternekoch Christian Krüger, der selbst bei Johann Lafer sein Handwerk lernte, kocht in seinem Wohnzimmer regelmäßig für bis zu 12 Personen. Hier vereinen sich Restaurant, Dorfidylle und Familienleben. „Tisch 12“ ist mittlerweile zu einer echten kulinarischen Marke geworden. Die Menschen kommen hierher, weil sie das Besondere suchen. Und was gibt es Schöneres, als gemütlich zusammen etwas Leckeres zu essen? Eine vorherige Reservierung wird empfohlen. Auch Catering wird angeboten. Einen tollen Bericht über Tisch 12 gibt es beim Geheimtipp Sachsen-Anhalt nachzulesen.

Unterwegs im Pferdewohnwagen

Gemütlich mit fünf Stundenkilometern durch die Altmark juckeln: Bis zu fünf Personen haben in dem Pferdewohnwagen Platz, mit dem man die Gegend erkunden kann. Wenn man möchte, kann man drei Wochen lang so seinen Urlaub verbringen. Schlafen, essen und kochen ist im Wohnwagen möglich. In Apenburg kriegen Interessierte eine Einführung in das Gefährt, Vorerfahrung ist nicht nötig. Auf dem Weg durch die Altmark erkundet man tolle Orte an der Straße der Romanik, Badeseen und Einkehrmöglichkeiten. Abschalten vom Alltag ist dabei garantiert!

Bild: Nenny Albold

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Folge 4 – Nicole Dalichow und die besten Geheimtipps in Sachsen-Anhalt

Nicole Dalichow ist nicht nur Gastgeberin im schönen Magdeburg, sondern mit ihrem ElbQuartier auch ein Geheimtipp in der Region. Nebenbei schreibt die Magdeburgerin auch über Geheimtipps in Sachsen-Anhalt. Welche das sind und wo man unbedingt hin muss, verrät sie im Podcast.

Nicole Dalichow

Die Mutter dreier Kinder hat sich gemeinsam mit ihrem Mann 2015 einen Traum erfüllt und ihre ElbQuartier Apartments in Magdeburg eröffnet. Dort empfängt sie Gäste aus aller Welt, die die Stadt an der Elbe sowie die Umgebung erleben möchten. Außerdem schreibt sie für die Seite „Geheimtipp Sachsen-Anhalt“ über tolle Tipps und Ausflüge der Region. Dort findet ihr zahlreiche Ideen für den nächsten Trip in unserem schönen Bundesland. Nebenbei gibt es eine kleine Auswahl der vielen Geheimtipps.

Drei Geheimtipps für Sachsen-Anhalt

ElbQuartier in Magdeburg

Im Magdeburger Stadtteil Alte Neustadt haben die Gastgeber ein verlassenes Industriegrundstück mit einer alten Werkstatt zu neuem Leben erweckt und mit viel Liebe zum Detail hergerichtet und saniert. In urbaner Umgebung, in der Nähe des Wissenschaftshafens, bieten sie vier idyllische, individuelle Ferienwohnungen bzw. Ferienhäuser in einer großzügigen, grünen Stadtoase an. Bis zur Elbe ist es nur ein Katzensprung und die Anbindung in die Innenstadt ist perfekt. Ein Mix aus Alt und Neu, aus Shabby Chic und nordischem Wohndesign sorgt für den Wohlfühlfaktor in den zwei loftartigen Ferienwohnungen und den beiden Design-Ferienhäusern. Damit war das ElbQuartier bereits Gästeliebling 2020. Zum Bericht. Mehr Informationen unter www.elbquartier-magdeburg.de.

Nachweis: ElbQuartier
Nachweis: Lieblingsplatz Parey

Lieblingsplatz in Parey

Zwischen Burg und Tangermünde an der Elbe liegt „Dein Lieblingsplatz in Parey“ – so nennen die Betreiber ihre familienfreundliche Anlage. Direkt am Mühlensee können BesucherInnen hier eine Auszeit nehmen, ob im schwimmenden Seehotel, am Strand oder in einem Iglu. Im Restaurant und im Biergarten ist für Verpflegung gesorgt. Bei einer Fahrt auf dem Mühlenfloß können sogar kleine Feiern stattfinden, Brunch oder Kaffeekränzchen inklusive. Außerdem können Gäste ein Hausboot für ihre Ferien buchen. Die Schwanentretboote sind das Highlight für die kleinen Besucher, sagt Nicole. Auf der Geheimtipp-Seite lest ihr den ganzen Bericht. Weitere Infos unter www.lieblingsplatz-parey.de.

Entspannen in Saale-Unstrut

Für Nicole Dalichow ist die Region Saale-Unstrut ein echter Geheimtipp: „Selbst wenn man nur einen Tag dort verbringt, hat man das Gefühl, Urlaub zu machen.“ Dank der schönen Landschaften („Toskana des Nordens“) und der Weinanbaugebiete vermittelt die Region einen ganz besonderen Charme. Auch auf der Geheimtipp-Seite hat die Region eine eigene Rubrik bekommen. „Verschlungene Wege entlang der Saale und stets im Grünen, kleine Gassen vom einstigen Fischerdorf, urbane Freizeitflächen, eine Burg, die hoch über der Saale thront und viele Läden und Lokale, die man auf den ersten Blick an vielen Stellen gar nicht vermutet. Hier gibt es auf jeden Fall einiges zu erkunden“, heißt es in der Einleitung. Dort findet ihr auch tolle Tipps für einen Ausflug nach Halle (Saale).

Nachweis: Thomas Ziegler, Stadt Halle (Saale)

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Folge 3 – Christian Linke über die Faszination der FilmBurg Querfurt

Die Burg Querfurt ist die älteste Burg an der Straße der Romanik und gehört zu den größten mittelalterlichen Burgen in Deutschland. Die imposante Anlage ist auch beliebter Drehort für deutsche Filme und internationale Produktionen. Als Manager weiß Christian Linke genau, was die Burg so faszinierend macht.


Christian Linke

Seit 2014 ist Christian Linke der Manager der Burg Querfurt – oder wie er sagt: „Kastellan“. Die Geschichte der über 1000-jährigen Burg Querfurt ist wechselhaft und spannend zugleich. Auch wenn der Burghof derzeit aufgrund von Sanierungsarbeiten einer Baustelle gleicht, so möchte der Burgherr trotzdem Besucherinnen und Besucher auf seine Anlage locken. Seitdem auch Filmteams die gut erhaltene Burg als Drehort entdeckt haben, wirbt man mit dem Slogan „FilmBurg Querfurt“ – womöglich hat der eine oder andere die Anlage auch schon in einem Kinofilm oder im TV gesehen.

Sachsen-Anhalt als Drehkulisse

FilmBurg Querfurt

Til Schweiger und Dieter Hallervorden drehten schon dort – um nur einige bekannte Namen zu nennen. In mehr als 50 Produktionen konnte die fotogene Anlage mit einem Auftritt glänzen: Darunter sind Kino- und Fernsehhits wie „Die Päpstin“, „Der Medicus“, „Die zertanzten Schuhe“ oder „Jorinde & Joringel“. Dazu kommen zahlreiche TV-Dokumentationen. Doch was macht die Burg Querfurt so attraktiv als Drehort? Die Anlage ist sehr gut erhalten und damit eine perfekte Kulisse – außerdem spiegeln sich hier Baustile wie Romanik, Gotik und Barock in einer Burg wieder. Dadurch können unterschiedliche Zeitalter filmisch dargestellt werden. Aktuell wurde für eine Neuverfilmung von „Räuber Hotzenplotz“ gedreht. Mehr über die umgesetzten Produktionen gibt es hier.

Nachweis: Constantin Film
Moritz Bleibtreu am Set in Weißenfels. Nachweis: Stadt Weißenfels

Filmkulissen in Saale-Unstrut

Die Region im Süden Sachsen-Anhalts ist aufgrund ihrer Kulturlandschaft und Sehenswürdigkeiten eine beliebte Kulisse für Filme. Für das Filmdrama „Es war einmal in Deutschland“ mit Schauspieler Moritz Bleibtreu verwandelten sich Straßenzüge in das zerbombte Frankfurt nach dem Zweiten Weltkrieg. George Clooney wählte 2013 den Merseburger Dom als Kulisse für seinen Film „Monuments Men“. Die Arche Nebra wiederum diente für die deutsche Produktion von „Bibi & Tina“ als Drehkulisse. An welchen Orten in Saale-Unstrut noch gedreht wurde, kann man hier nachlesen.

Drehort Harz

Der Harz – Deutschlands nördlichstes Mittelgebirge – bietet auf circa 4.000 Quadratkilometern eine einzigartige Kulisse für Film- und Fernsehproduktionen. Schlösser, Burgen, Fachwerkstädte und die einzigartige Natur sind perfekt für Aufnahmen. So entstanden hier historische Filme wie „Der Medicus“, „Momuments Men“, „Unsere Mütter, unsere Väter“ und das Bergwerkdrama „Das Wunder von Lengede“. Auch Familienfilme wie „Heidi“, „Die kleine Hexe“ und „Das kleine Gespenst“ wurden teilweise hier gedreht. Besonders beliebt sind Quedlinburg, Wernigerode, Halberstadt und die Teufelsmauer. Eine lange Liste an Drehorten gibt es hier.

„Monuments Men” Set am Halberstädter Dom. Nachweis: Ute Huch / Stadtverwaltung Halberstadt

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Folge 2 – Felicitas Remmert über die Schönheit der Gartenträume

Der Besuch von Parks und Gärten ist immer ein Fest für die Sinne. In der zweiten Podcastfolge erzählt Felicitas Remmert, wie einzigartig die historischen Anlagen in Sachsen-Anhalt sind, wie dank der vielen Helfer die Gartenträume gepflegt werden und welche blühenden Highlights auf die Besucher warten.

Felicitas Remmert

Sie hat ihre Leidenschaft für das schöne Grüne zum Beruf gemacht: Felicitas Remmert ist Geschäftsstellenleiterin der „Gartenträume – Historische Parks in Sachsen-Anhalt e. V.“. Das Netzwerk, zu dem mittlerweile 50 Gärten und Parks gehören, feierte im Jahr 2020 sein 20-jähriges Jubiläum: 400 Jahre Gartenkunst werden dank der Gartenträume erhalten und international bekannt gemacht. Das nächste große Highlight ist bereits in Sichtweite: 2023 findet die Landesgartenschau Bad Dürrenberg statt. „Man wird beim Spazierengehen die positive Wirkung der Salzluft zusammen mit herrlichen Ausblicken erfahren“, verrät Felicitas.

Gartenträume: unsere drei Highlights

Wörlitzer Park

Inspiriert von Reisen nach England erschuf Leopold III. Friedrich Franz von Anhalt-Dessau ab 1765 mit dem Wörlitzer Park den ersten englischen Landschaftspark auf dem europäischen Festland. Es entstand ein Gesamtkunstwerk, das Gartengestaltung und Architektur in bisher nie gekannter Harmonie vereinigte. Sichtbeziehungen, Wege und Kanäle verbinden wohlbedacht die fünf Gartenteile. Neben dem Schloss gehören das Gotische Haus und die Villa Hamilton auf der künstlich angelegten Insel Stein zu den eindrucksvollsten Bauten im Park. Der Clou: der Park kann bei einer romantischen Gondelfahrt erlebt werden!

Europa-Rosarium Sangerhausen

Zwischen Südharz und Kyffhäuser liegt das Reich der Königin der Blumen: das Europa-Rosarium Sangerhausen, die größte Rosensammlung der Welt. In über 100 Jahren wurde diese eindrucksvolle Rosenschau, die heute mehr als 8.600 Kulturrosensorten- und arten und hunderte Wildrosenarten und Kletterrosensorten umfasst, zusammengetragen. Im Frühling bringen etliche Frühblüher erste Farbtupfer in die abwechslungsreiche Parkanlage, es folgt eine imposante Rhododendrenblüte, bis dann von Frühsommer bis Spätherbst die Rosen in mannigfaltigen Schau- und Themengärten blühen. Das an höchster Stelle gelegene Alpinum ermöglicht reizvolle Ausblicke weit in das Mansfelder Land hinein.

Schlösser und Schlossgärten Blankenburg

In den Blankenburger Schlossgärten sind sage und schreibe rund 400 Jahre Gartenkunst an einem Ort erlebbar. Eine sprudelnde Wasserachse, blühende Beete, Kübelpflanzen und Putten im Terrassengarten am Kleinen Schloss lassen die Besucher in die verspielte Zeit des Barock eintauchen. Weiter geht´s durch den Berggarten mit dem reizvollen Teehaus Richtung Großes Schloss. Der Tiergarten aus dem 17. Jahrhundert, der landschaftlich gestaltete Schlosspark und der moderne Fasanengarten runden das einmalige Ensemble ab.

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Folge 1 – Johanna Busch, die Wanderkaiserin im Harz

Zusammen mit ihrer Hündin Malouna erklomm Johanna Busch 1166 km in 50 Tagen und wurde somit zur Wanderkaiserin gekrönt. Mit Podcast-Moderatorin Barbara Weinert-Nachbagauer spricht sie über die Harzer Wandernadel, magische Momente in der Natur und warum ihre Wanderleidenschaft sogar dem Harzer Wald zugute kommt.


Johanna Busch

Nur im Doppelpack unterwegs: Die aktive Wanderin Johanna Busch kann sich auf ihre treue Begleiterin – Hündin Malouna – stets verlassen. Zusammen entdecken die beiden Wanderkaiserinnen neue Wege und wunderschöne Ausblicke. Vor allem der Harz mit seinen vielfältigen Routen hat es ihnen angetan. Nicht umsonst lautet das Instagram-Motto der 32-Jährigen auch „Wege entstehen, wenn wir sie gehen“.

Unsere drei Highlights im Harz

Teufelsmauer

Sagen und Mythen ranken sich um die Entstehung der Teufelsmauer bei Weddersleben, einem Dorf im Harz. Die bizarren Felsformationen aus Sandstein haben bereits vor vielen Jahrhunderten die Fantasie der Menschen angeregt, und auch Hans Christian Andersen war auf seiner Harzwanderung 1831 fasziniert von dem „wunderbar geformten Erdrücken“. Dort befindet sich auch eine Stempelstelle der Harzer Wandernadel. Wer alle 222 Stempel sammelt, wird Wanderkaiserin oder Wanderkaiser.

Wernigerode

Der beispielhaft erhaltene mittelalterliche Stadtkern mit seinen farbenfrohen Fachwerkbauten aus fünf Jahrhunderten, dem historischen Rathaus, den engen Gassen und der Brockenbahn ist eine Sehenswürdigkeit für sich. Hoch über Wernigerode erhebt sich majestätisch das Schloß Wernigerode, ein Prunkbau im neugotischen Stil mit 800-jähriger Geschichte. Der Miniaturenpark „Kleiner Harz“ im Bürgerpark lädt zum Spazieren ein.

Quedlinburg

Mehr als 1.300 malerische Fachwerkhäuser aus sechs Jahrhunderten, so viele wie in keiner anderen deutschen Stadt, sind in der Altstadt der Welterbestadt Quedlinburg zu bewundern. Das Altstadtensemble, die Stiftskirche St. Servatius und das Quedlinburger Schloss gehören heute zum UNESCO-Weltkulturerbe.

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