Burgen, Schlösser, Domkirchen, Gartenlandschaften, malerische Altstädte, sehenswerte Architektur, Musikgeschichte und Theater – das kulturelle Erbe Sachsen-Anhalts ist groß und vielfältig. Dank dieses breiten Spektrums besitzt das Land eine einzigartige Dichte von UNESCO-Welterbestätten, von denen weltverändernde Ideen wie die Reformation und die Moderne ausgegangen sind. Auch weniger bekannte Kulturorte sind besuchenswert, denn sie alle erzählen spannende Geschichten und verbinden sich mit dem kulturellen Erbe des Landes.

© HTV, M. Gloger

1.100-jähriges Jubiläum der Welterbestadt Quedlinburg

Im April und Mai 2022 wird in der Welterbestadt die erste urkundliche Erwähnung Quedlinburgs von König Heinrich I. vor 1100 Jahren gefeiert. Attraktionen der Festzeit vom 22.04. bis 06.06. sind unter anderem eine Fotoaustellung und –wettbewerb, der Museumkoffer, Ideen der Bürgerschaft, das Objekt des Monats und vieles mehr. Am Ostersonntag findet zudem eine kleine Pilgerung zur Stiftskirche St. Cyriakus  statt, sowie das Heilige Osterspiel mit feierlichem Einzug in die Stiftskirche.

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Die Krone Anhalts in Bernburg an der Saale

Die ehemalige Residenzstadt der Fürsten zu Anhalt-Bernburg liegt mitten im Herzen Sachsen-Anhalts im Naturpark Unteres Saaletal. Malerisch thront das Bernburger Schloss, die „Krone Anhalts“, am Ufer der Saale. Den Besucher erwartet hier eine wundervolle Altstadt voll imposanter Gebäude und historischer Geschichten, gepaart mit einem lebendigen Stadtleben und einer Vielfalt von Kultur- und Freizeitangeboten.

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© WelterbeRegion Anhalt-Dessau-Wittenberg e.V., Uwe Weigel
© Magdeburg Marketing GmbH

Kunst im Kiez

Kleine Ateliers von Kunsthandwerkern und Designern laden in Magdeburgs Stadtteil Buckau zum Schlendern ein. Zwischen gemütlichen Lokalen, Läden mit regionalen Produkten, jeder Menge Street Art und kleinen Galerien herrscht hier ein ganz besonderes Flair. Im Kiez rund um den historischen Engpass trifft sich Magdeburgs Kunst- und Kulturszene. Dutzende Werkhallen und Fabrikgebäude machten Buckau einst zur Wiege des deutschen Maschinenbaus. Heute verbergen sich hinter den roten Klinkerfassaden moderne Wohnungen, Kunstzentren und die Büroräume von neu angesiedelten Start-ups.

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Anhaltisches Theater Dessau

Oper, Operette, Musical, Sinfoniekonzert, Ballett, Schauspiel – das Anhaltische Theater bedient viele Interessen und zieht mit seinen Produktionen immer wieder die Aufmerksamkeit des Publikums aus ganz Deutschland auf sich. Beeindruckend: die gewaltigen Ausmaße der Bühne. Sie bietet gerade dem großen Musiktheater den passenden Rahmen. Die Anhaltische Philharmonie, eines der ältesten und traditionsreichsten Orchester in Sachsen-Anhalt, hat hier ihre Heimat und bietet abwechslungsreiche Sinfonie- und Kammerkonzerte. Und die Bühne bietet schließlich Raum für – im Wortsinne – ganz großes Theater.

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© Stadtmarketinggesellschaft Dessau-Roßlau mbH, Christian Korn
© Stadt Weißenfels

Mit Heinrich Schütz in den Frühling

Heinrich Schütz (1585-1672) hat die deutsche Musik revolutioniert. Sein 350. Todestag ist Anlass für ein Festjahr in den Lebens- und Wirkungsstätten Weißenfels und Zeitz. Gleichzeitig erinnert Weißenfels an den bedeutendsten deutschen Dichter der Frühromantik Novalis, der 2022 seinen 250. Geburtstag gefeiert hätte. Das Heinrich-Schütz-Haus Weißenfels ist einer der Veranstaltungsorte mit zahlreichen Konzerten. Eine neue Museumsapp führt mit Hörszenen, Musikstücken und digitalen Exponaten durch das ehemalige Wohnhaus des Komponisten.
Die Sonderausstellung „Zitronen für Zeitz“ im Museum Schloss Moritzburg Zeitz geht bis 6. November 2022 Schütz‘ Engagement beim Aufbau der Hofmusik in Zeitz nach.

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Grenzlandmuseum Böckwitz-Zicherie

In „Klein Berlin des Nordens”, dem Doppeldorf Zicherie (BRD) – Böckwitz (DDR), trennte die Mauer vor allem eins: die Dorfgemeinschaft. Die so entstandenen Geschichten werden nicht nur in den Ausstellungsräumen heute anschaulich erzählt, sondern auch bei Touren durch den Naturraum der Region erlebbar gemacht. Das Museum hat dem Besucher viel zu bieten. Von einem Lehrpfad zum Aufbau der Grenzanlagen bis hin zu einer Grenzausstellung und Touren kann man dort vieles über die Geschichte zur Grenze erfahren. Außerdem bietet es in jedem Jahr zum Tag der deutschen Einheit, am 3. Oktober, ein buntes Programm. An diesen drei Tagen ist der Eintritt im Museums frei.

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© Grenzmuseum Böckwitz-Zicherie
© Archiv des MD TV EBH e.V., Ronald Floum

Bördemuseum Ummendorf

Das Börde-Museum in Ummendorf stellt das Erbe der fruchtbaren Magdeburger Börde in den Mittelpunkt seiner Ausstellungen. Doch die Börde wurde nicht nur von der Landwirtschaft, sondern auch vom Abbau und der Verarbeitung von Salz und Sandstein beeinflusst, was in einer weiteren Ausstellung zu bewundern ist. Im Kräutergarten, einer parkartigen Anlage mit historischer Gartenlaube, wachsen 400 Nutzpflanzenarten. Ein wahrer Gigant der Landtechnik und eine echte Rarität in der Technikschau ist der komplette Dampfpflugsatz. Der Rundgang durch das Museum führt auch auf den Burgturm, dessen Ursprung in romanischer Zeit lag.

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Händels Wirken in Halle erleben

Der Rundgang entführt Sie zu authentischen Händelorten in Halle und gibt besondere Einblicke zur Familie das Leben anderer berühmter Komponisten. Die Marktkirche, der Dom und natürlich das Händel-Haus: Viele Orte in Halle haben etwas mit dem Barockkomponisten zu tun. Folgen Sie seinen Spuren durch die Stadt! Dabei werden Sie auch auf andere Komponisten stoßen, die in Halle gewirkt haben, darunter Wilhelm Friedemann Bach, der Sohn von Johann Sebastian Bach.

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© Jan Laurig
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